Gymwelt, Kinderturnen, Turnen

Verband für Leistungs-,
Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport
im Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis und der Stadt Hagen

Märkischer Schachbrettbalken

 
Herzlich willkommen beim Märkischen Turngau

 
dem Verband für Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport
im Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Märkischen Kreis und der Stadt Hagen
 
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Wir vertreten die Interessen von mehr als 100 Turn-Vereinen und -Abteilungen
und bieten Aus- und Fortbildungen für qualifizierte Übungsleiter/innen
 

Grußwort zu Weihnachten 2021

Liebe Turnschwestern, liebe Turnbrüder,

wieder ist ein Jahr vergangen und es hat sich nur wenig in der letzten Zeit getan. Corona beherrscht unser Leben. Dabei ist einiges in diesem Jahr passiert, nur leider nichts, was den Sport und unser ehrenamtliches Engagement nach vorne gebracht hätte. Die Corona Pandemie hat das Land fest im Griff und uns und die Vereine, in denen wir tätig sind, fest umschlungen. Jede Stadt und jeder Kreis hat seine eigenen Pandemieregeln und stetig wechseln die Bedingungen, unter denen wir sporteln dürfen. Neben den Ausgangssperren, die bis Mitte des Jahres ständiges Thema waren, den stetig wechselnden Bedingungen, ob man nun mit oder ohne Maske sporteln darf und wie viele Personen zusammen sein dürfen, kamen noch weitere unausweichliche Dinge auf die einzelnen Vereine zu. Teilweise mussten Hallen wegen Sanierungen geschlossen werden, Vereine mussten zusammenrücken und einander aushelfen. Andere wurden von der Überschwemmung getroffen und stecken immer noch in den Aufräumarbeiten. Egal wie man es dreht und wendet, für den Sport und für das Ehrenamt ist die aktuelle Zeit eine wirklich schwierige.

Leider bedingt diese aktuelle Zeit, in der wir mit Sorge auf Hospitalisierungszahlen blicken, dass wir uns weiter ruhig verhalten und soziale Kontakte weiterhin auf ein Minimum reduzieren. Eine Situation, die uns Menschen als soziale Wesen nicht nur unglaublich schwerfällt, sondern sogar wider unsere Natur ist. Gut, dass wir in der aktuellen Zeit digital in Kontakt treten können, doch sind wir dazu wirklich bereit? In den Schulen konnte man nun massiv den Einsatz digitaler Medien erleben. Wie gut oder wie schlecht dies gelang und weiter gelingt, mag ich nicht weiter interpretieren, doch stehen auch wir im Ehrenamt vor derselben Herausforderung, den Sport vielleicht auch digital weiter zu leben. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Sei es durch die fehlenden technischen Geräte und Voraussetzungen oder durch mangelndes Wissen in diesem Bereich. Es ist unglaublich schwer, jemandem telefonisch zu erklären, wie sich die Person mit dem Tablet in eine Konferenz einwählt und dann noch das Videosignal ausschaltet, um den Trainer oder der Trainerin zu folgen. Oder plötzlich bleibt das Mikrofon stumm und man versucht den anderen via Lippenlesen zu verstehen. Ebenso schwer ist es dann noch an die nötigen Lizenzen für entsprechende Konferenzsoftware zu kommen, die dann meistens durch den Verein erst angeschafft werden muss.

Dies alles führte in einigen Vereinen zu massiv rückläufigen Teilnehmer-Zahlen, in anderen verstärkte sich die Solidarität und es blieb trotz ausfallendem Training gleichbleibend, was die Zahlen betraf. Doch wie sieht es mit dem Training aktuell aus? Viele Gruppen leiden unter massivem Mitgliederschwund. Viele trauen sich noch nicht zurück in die Halle - verständlich bei den Zahlen, die wir tagtäglich durch die Medien erfahren. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass wir hier von ehrenamtlicher Arbeit sprechen, für die es gerade in solchen Zeiten schwer fällt, Begeisterung zu wecken und Menschen zu motivieren mitzumachen.

Bedenke ich unsere Arbeit im MTG, so fallen mir verschiedene Ämter ein, die vakant sind. Wie zum Beispiel der oder die Beauftragte für Gesundheitssport oder eine Fachwartin/einen Fachwart für Kinderturnen. Ehrenamtlich engagiert zu sein gleicht immer mehr einer Mammutaufgabe, der wir uns mit einem immer weiter schwindenden Personenkreis stellen. Dabei ist es doch die Gemeinschaft und das Zusammensein, das wir durch den Sport und unseren Verein leben und zelebrieren.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Vereinen bedanken, die es trotz der schwierigen Lage geschafft haben. Jubiläen und andere Feste in Gemeinschaft zu feiern. Danke auch, dass wir als Märkischer Turngau mit den Ehrungen daran teilhaben durften. Liebe Vereine, wenn ihr Jubiläen vorbereitet oder einzelne Mitglieder eurer Vereine ehren wollt, scheut euch nicht uns anzuschreiben. Wir unterstützen euch gern bei den Anträgen und freuen uns, das ehrenamtliche Engagement so noch einmal deutlich in euren Vereinen hervorzuheben. Denn ohne euch würde nicht nur einiges still stehen! Ohne euch läuft einfach nichts!

Deswegen möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstandes des Märkischen Turngaus für euer ehrenamtliches Engagement bedanken, das so weit über die Arbeit im eigenen Verein hinausgeht und dadurch bei vielen Menschen - ob groß oder klein - für Begeisterung sorgt! Noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Doch zurück zu Corona und der Pandemischen Lage. Wenn ich an meine Kinderzeit zurück denke, fällt mir immer wieder ein, wie ich für das Krippenspiel geübt habe. Wie das wohl dieses Jahr aussehen würde? Wahrscheinlich erhalten Maria und Josef keinen Einlass und keine Herberge aus Angst, sie könnten eine der vielen Corona-Varianten mitbringen. Zumal sie ja weit gereist sind … Gedanken, die einer Geschichte, in der es darum geht, jemandem Obdach zu gewähren, einen ganz anderen Kontext geben. Wenn denn dann Maria und Josef im Stall endlich zur Ruhe kommen dürfen, wie sieht es denn dann mit dem Besuch aus? Ich stelle mir vor, wie die Hirten mit dem Engel und dann noch etwas später die Könige mit Masken und einem Mindestabstand von einem Meter fünfzig vor dem Stall stehen und hoffen, einen Blick auf das neugeborene Kind zu erhaschen. Wer weiß, wer online dabei wäre?!

Was auch kommen mag und egal, wie sich die Regelungen mit Corona im Neuen Jahr auch verhalten mögen, möchte ich zum Abschluss noch Oscar Wilde zitieren: „Alle guten Vorsätze haben etwas Verhängnisvolles, sie werden beständig zu früh gefasst.“ In diesem Sinne wünsche ich frohe Weihnachten und ein guten, vor allem gesunden Rutsch ins Neue Jahr! Ich bin gespannt, was uns dann erwartet.

Mit sportlichen Grüßen

Aaron Schmidt
Vorsitzender des Märkischen Turngaus

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